SWISS UP YOUR LIFE – Die Schweizermacherinnen

MESH im Chambre Séparée

Wie viel Schweiz steckt hinter Gardinen, in Vorgärten, Kellern, Garagen, Freund*innen und Mitbürger*innen? MESH geht auf die Suche nach schweizerischer Identität und Qualität.

1978 feierte ‚Die Schweizermacher’, der erfolgreichste Film der Schweiz, Premiere. Im Jahr 2016 wird er verMESHt. 

MESH entwirft einen Einbürgerungstest und stellt sich der Frage: Bin ich Schweiz genug? Habe ich den rot leuchtenden, matt glänzenden, strukturgeprägten und handwerklich vollendeten Schweizerpass überhaupt verdient? Wie werde ich eine echte Schweizerin und was brauche ich dafür?

MESH sucht nach den eigenen Wurzeln irgendwo im Baselländlichen und weit entfernt im Spreewaldfeuchten. Zwei Länder. Das Eine, so aufrecht wie seine Viertausender, das Andere, untergegangener Realsozialismus. Ist Völkerverständigung, Integration und Assimilation da überhaupt denkbar?

Subjektiv und radikal respektlos guckt MESH tief ins Herz der Eidgenossen. Auf Pünktlichkeit, Zurückhaltung, Röstigraben und Fondue. Ist der gemeine Schweizer überhaupt... schweizerisch?

Konzept/Spiel/Regie/Ausstattung: Emilia Haag und Sibylle Mumenthaler

Oeil extérieur: Jonas Gillmann, Produktionsleitung: Kathrin Walde

Gefördert durch: 

Fachausschuss Tanz/Theater BS/BL, Stiftung Edith Maryon, Jubiläumsstiftung der Basellandschaftlichen Kantonalbank

Premiere 11. Juni 2016 im ROXY Birsfelden / Basel / Schweiz